VIP

Emma in einer Lebenskrise?

Emma Watson in Paris

In Österreich macht man sich Sorgen um Emma Watson. Wie die TAGESZEITUNG ÖSTERREICH schreibt, könnte sich Emma in einer Lebenskrise befinden und fragt sich besorgt, ob sie an ihrem neuen Leben zerbrechen könnte. Damit gemeint ist ein Leben ohne Harry Potter.

Sie opferte erst einmal ihre langen Locken und präsentierte sich im jungenhaften Kurzhaarschnitt. Dann fasste sie den Entschluss, ihren Beruf vorübergehend auf Eis zu ­legen, um endlich Zeit in ihr Literaturstudium in den USA zu investieren. […] Jüngste Bilder beim Dreh in Paris zeigen die Hübsche müde und abgekämpft. Ihr Gesicht entstellt von Stress-Pickeln…

 

Oh… na da kennt sich aber jemand sehr gut mit Emma’s Innenleben aus… Stresspickel. Alles klar. Vielleicht ist es einfach nur eine Akne? Oder eine allergische Reaktion auf die Permanentschminkerei während der letzten Events und Shoots? Wie dem auch sei, fakt ist, dass Emma ziemlich überlastet ist. Wenn man sich ihren Terminplan der vergangenen Wochen und Monate einmal genauer ansieht, so kann man ansatzweise erahnen, welches Pensum sie zu bewältigen hatte. Jetzt könnte man natürlich sagen, dass sie das so wollte… Sicher. Emma ist sehr zielstrebig und unglaublich hartnäckig. Geht nicht gibt es nicht. Und wenn sie ihr Studium unterbricht (nicht abbricht), dann fährt sie wirklich auf Volllast. Wir haben dieses Thema erst vor einigen Tagen kommentiert.

Als die Entscheidung für Harry Potter gefallen ist, konnte keiner der Beteiligten das Ausmaß dieser Entscheidung auch nur irgendwie erahnen. Niemand wusste, wie viele Teile die Reihe letztendlich haben würde. Auch dass Emma einmal zum Super-Cutie heranwächst und ein begehrtes Model werden würde, hat niemand gedacht als sie im ersten Teil als Babyface durch Hogwarts hüpfte und Professor Snape vorlaut zur Weißglut brachte. Erst später, als es darum ging, den Vertrag für die letzten beiden Teile zu unterschreiben, zögerte sie. Damals ahnte sie wohl schon, was noch auf sie zukommen würde. Und sie hatte eigentlich schon den Entschluss gefasst, auszusteigen. Aber Emma wäre einfach nicht Emma wenn sie einfach so klein beigeben würde. Also hat sie, zur Freude der Harry Potter Fans, letztendlich doch unterschrieben. Harry Potter ohne Emma Watson ist unvorstellbar. Sie hat Hermine mit ihrer Persönlichkeit erst zum Leben erweckt.

Jetzt, einige Jahre später, fokusieren sich all die Dinge, die Emma einmal “angedacht” hatte und für die sie die Grundlagen gelegt hat. Dazu gehört natürlich auch ihr Eintrag in die Modelkartei der bekannten Agentur Storm. Dort findet man sie in trauter Eintracht mit Cindy Crawford, Lily Allen und Kate Moss. Diesem Engagement sind die Werbeverträge mit Chanel, Burberry und schließlich mit Lancôme entsprungen.

Nimmt man die Situation, in der sich Emma vor drei Jahren befand, einmal etwas genauer unter die Lupe, so stellt man schnell fest, dass sie sich einfach mehrere Türen offen gehalten hat.

  • Harry Potter neigte sich einem absehbaren Ende zu. Für viele war sie die personifizierte Hermine. Aber würde sie auch Angebote für andere Rollen bekommen?
  • Die Modebranche interessierte sich für Emma. Und obwohl sie die Schauspielerei bevorzugte, wäre es eine Alternative falls Plan A nicht funktionieren würde.
  • Emma’s Mutter ist sehr modebewusst. Das fand sie schon immer toll. Und sie hat auch immer wieder betont, dass es für sie Kunst ist, sich modebewusst zu kleiden. Erste Erfahrungen beim Designen hat sie mit einer Lederjacke für eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Später lernt sie Safia Minney kennen und die erste People Tree Kollektion entsteht.
  • Emma betonte immer wieder wie wichtig eine gute Ausbildung für junge Leute ist. Auch hoffte sie, mit einem Studium in den USA dem allgemeinen Trubel um ihre Person zu entkommen.

Damals hat sie sicher nicht damit gerechnet, dass so ein Hype entsteht und alle Türen plötzlich sperrangelweit geöffnet sind. Eine Situation, die es zu beherrschen gilt. Jetzt muss Emma Prioritäten setzen, damit ihr die Situation nicht entgleitet und sie wirklich in eine Krise schlittert. Aber sie ist intelligent genug, um das zu regeln. Die Unterbrechung des Studiums war nur ein erster Schritt. Jetzt muss sie ihr Actionlevel ein wenig nach unten korrigieren, ihre Verträge erfüllen und dann ihren Weg wählen.

Die Zukunft wird zeigen, welchen Weg sie wählen wird. Aber das ist ihre ureigenste Entscheidung und geht uns erst mal nichts an…

Zum Kommentieren klicken

Schreibe einen coolen Kommentar

Populär

Nach oben
%d Bloggern gefällt das: