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Alphonso Williams – Debütalbum „Mr. Bling Bling Classics“

Die Welt braucht mehr bunte Paradiesvögel. Glamouröse Entertainer, die ihr Publikum begeistern, mit ihren Songs von den Sitzen reißen und mit auf eine Reise nehmen. Waschechte Ausnahmekünstler wie Alphonso „Mr. Bling Bling“ Williams: Der 54-jährige Sänger trägt nicht nur einen wirklichen Superstar-Namen, er vereint auch alle Superstar-Qualitäten im Überfluss, wie der charismatische Amerikaner spätestens Mitte Mai mit seinem haushohen Sieg bei „Deutschland sucht den Superstar“ bewiesen hat. Nachdem kürzlich mit „What Becomes Of The Broken Hearted“ seine Gewinnersingle erschien, bringt Alphonso nun mit seinem Debütalbum „Mr. Bling Bling Classics“ jede Menge glitzerndes Las Vegas-Flair in die deutschen Charts!

Für den im Jahr 1962 in der amerikanischen Soul-Metropole Detroit geborenen Musiker, der während seines US-Wehrdiensts in der Nähe von Bremen stationiert war und anschließend der Liebe wegen in Deutschland blieb, geht mit dem Gewinn von „Deutschland sucht den Superstar“ sein größter Traum in Erfüllung. Zunächst war er bei „DSDS“ ausgeschieden, erhielt aber nach einer Online-Abstimmung mit 91 Prozent der Stimmen die „DSDS“-Wildcard für die Motto-Shows und zog schließlich ins große Finale ein. Eine zweite Chance für den Sohn eines Baptistenpredigers, der das Millionenpublikum in der Halle und an den TV-Geräten mit seinem extravaganten Look, seiner gewinnenden Ausstrahlung und natürlich mit seiner unglaublichen Samtstimme in echte Partystimmung versetzte. Auf „Mr. Bling Bling Classics“ präsentiert Alphonso Williams nun seine ganz persönliche Greatest Hits-Sammlung mit handverlesenen Remakes der beliebtesten Songklassiker aus Soul, Funk und R’n‘B.

„Ich glaube fest an Schicksal, an Karma und daran, dass man sich seinen Weg hart erarbeiten muss“, so Alphonso über seinen musikalischen und persönlichen Werdegang. „Ich bin mit der Bibel und dem Wissen aufgewachsen, dass das Leben voller Möglichkeiten steckt und sich einem von Zeit zu Zeit gewisse Türen öffnen. Wenn man Gutes tut, widerfährt einem auch eines Tages Gutes. Soul und Gospel haben viel mit diesem Glauben zu tun. Und natürlich mit Liebe“, die er heute an seine Fans weitergibt. Schon als kleiner Junge entdeckte der in einem einfachen Elternhaus als jüngstes von insgesamt 12 Kindern aufgewachsene Soulman seine Leidenschaft für Gospel, Soul und Popmusik. Wenn Alphonso nicht gerade mit dem Jugendchor in der Kirche seines Vaters sang, saß der kleine Knirps stundenlang auf der Treppe des weltberühmten Detroiter Motown-Studios auf dem 2648 West Grand Blvd, um mit leuchtenden Augen zu beobachten, wie sich die Crème de la Crème aus Funk und Soul die Türklinke in die Hand gab: Darunter unsterbliche Black Music-Ikonen wie The Temptations, The Supremes, Marvin Gaye, Diana Ross, The Jackson Five und unzählige andere, wie auch die damals noch junge Soul-Queen Aretha Franklin, deren Familie eng mit Alphonsos Familie befreundet war.

„Das war der Auslöser für meinen Wunsch, selbst auf der ganz großen Bühne zu stehen und die Leute zu begeistern“, erinnert sich Mr. Bling Bling heute zurück. „Die Stars fuhren mit ihren riesigen Cadillacs vor, in ihren bunten Klamotten, mit eleganten Hüten, goldenen Uhren und ihrem funkelndem Diamantschmuck. Das hat mich als Kind tief beeindruckt. Gleichzeitig gab es in unserem Viertel auch viel Elend und Menschen, denen es nicht so gut ging. Obwohl meine Eltern auch nicht viel hatten, haben sie die Bedürftigen oft zum BBQ bei uns im Hof eingeladen. Mein Vater hat hart dafür gearbeitet, uns zu ernähren. Wenn er nicht in der Kirche gepredigt hat, stand er nachts bei Chrysler am Band und hat Autoteile zusammengesetzt. Von ihm habe ich gelernt, was es bedeutet, aufrecht durchs Leben zu gehen, zu teilen und Nächstenliebe zu empfinden. Darum geht es auch in meiner Musik.“

„Mr. Bling Bling Classics“ vereint 13 handverlesene Black Music-Klassiker aus den goldenen 60s und 70s, die Alphonso Williams gründlich entstaubt hat und auf seine unnachahmliche Art modern interpretiert. Angefangen bei James Browns funky Hüften-Shaker „I Got You (I Feel Good)“, über Bill Withers` tieftraurigen Evergreen „Ain‘t No Sunshine“, Lionel Richies tiefenentspannte Wellness-Hymne „Easy“ oder das dramatisch-bombastische Make-Over von Jimmy Ruffins „What Becomes Of The Broken Hearted“, bis hin zu Al Greens berührendem „Let‘s Stay Together“, das für Alphonso Williams eine ganz besondere Bedeutung besitzt. „Diesen Song widme ich meiner Frau, die mich schon so lange in allem unterstützt, was ich tue. Für mich geht es in diesem Lied um meine Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ich gelernt habe, mit allen Ups und Downs zu akzeptieren. Diese Erlebnisse und Erfahrungen machen mich erst zu dem, der ich heute bin.“

Ein weiteres Stück von besonderer Tiefe stellt Harold Melvins 1969er Hit „If You Don‘t Know Me By Now“ dar: Ein Song über das besondere Gespür für Menschen, über Vertrauen und gegenseitiges Verständnis. Und auch über Enttäuschungen, wie Alphonso erklärt. „Ich wurde schon so oft von Menschen beurteilt, die mich gar nicht kennen. Mir wurde an den Kopf geworfen, nicht authentisch zu sein, ein Fake, ein Blender und viele andere hässliche Sachen. Ich würde mir selbst niemals erlauben, über einen anderen Menschen zu richten. Das bleibt in meinen Augen einer höheren Macht überlassen. Es geht mir mit diesem Lied darum, dass nur die Leute, die mich persönlich kennen, wissen, wer ich bin und wie ich fühle.“ Ein Motiv, das sich auch durch das Cover von Marvin Gayes sexy-brütendem Instant-Classic „I Heard It Through The Grapevine“ zieht. „Der Text behandelt Dinge, die man so mitbekommt. Ich habe auch schon viele Dinge über mich gehört und hintenrum Sachen von Leuten mitbekommen, die mir nichts Gutes wollten und nur meine Gutmütigkeit ausgenutzt haben. Ich habe mich schon oft in Menschen getäuscht. Aber man muss immer offen bleiben für das, was das Leben einem schenkt. Man darf nicht verbittert sein, sondern muss ich selbst immer treu bleiben. Ich liebe das Leben, das kann mir keiner nehmen!“

Eine starke Botschaft von einem starken Künstler, den seine Erfahrungen tief geprägt haben. Lebensfreude, die Alphonso in jeder gesungenen Note anzumerken ist. Doch nur besondere Umstände formen manchmal ganz besondere Menschen. Und im Idealfall auch ganz besondere Künstler – wie Alphonso Williams. „Ich wollte niemals etwas Besonderes sein, sondern lieber etwas Eigenes“, erklärt der Amerikaner seine eigene Weltanschauung, in der Bescheidenheit Ehrensache ist. „Man kommt im Leben nur mit harter Arbeit, mit Aufrichtigkeit und Mitgefühl weiter. Alles andere führt irgendwann in eine Sackgasse. Wenn ich ein Lied singe, muss ich es tief in mir spüren. Diese Lieder auf meiner Platte fühle ich tief in meinem Herzen. Die Soulmusik bedeutet ein Stück Heimat für mich. Ich bin jetzt seit 35 Jahren in Deutschland und war nur wenige Male in meinem alten Mutterland, das ich manchmal sehr vermisse. Ich habe mir hier ein Leben und eine Familie aufgebaut. Wenn ich singe, spüre ich dieses Motown-Feeling und drücke ich dieses aufgestaute Heimweh aus. Es fühlt sich fast so an, als wäre ich wieder ein kleiner Junge. Wenn ich auf der Bühne stehe, werde ich wieder in meine Jugend zurückversetzt. Das Rampenlicht bedeutet unendliche Freiheit für mich. Das Publikum soll in diesem Moment spüren, was ich spüre: Liebe, Leidenschaft und einfach grenzenlose Happiness. Ich will jeden in der Halle bis in die hinterste Ecke mit diesem krassen Glücksrausch anstecken!“

Tracklist:

„What Becomes Of The Broken Hearted“ (Jimmy Ruffin)
„I Got You (I Feel Good)“ (James Brown)
„Disco Inferno“ (The Trammps)
„Ain’t No Sunshine“ (Bill Withers)
„Soul Man“ (Isaac Hayes)
„I Heard It Through The Gravevine“ (Marvin Gaye)
„Knock On Wood“ (Amii Stewart)
„My Girl“ (The Temptations)
„Let’s Stay Together“ (Al Green)
„If You Don’t Know Me By Now“ (Harold Melvin)
„(Your Love Keeps Lifting Me) Higher And Higher“ (Jackie Wilson)
„Land Of A Thousand Dances“ (Wilson Pickett)
„Easy“ (The Commodores)

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