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Samsung Galaxy S6

Samsung Galaxy S6

Ich habe es in der Hand gehalten, links das Galaxy S6 und rechts das Galaxy S6 edge. Und um es gleich zu sagen: Es fühlte sich total geil an. Genau genommen hat das Teil Papa zu mir gesagt. So muss sich Liebe auf den ersten Blick anfühlen. Ja ich erinnere mich dunkel. Da war doch noch was. 🙂 Das einzige, was unseren ersten Kuschelkontakt so ein wenig gestört hat, war die Alarmanlage, als ich die Teile sanft vom Sockel gerissen habe. Und sofort eilte dann auch eine sichtlich errötende Smartphone-Fachverkäuferin herbei, um mich – Entschuldigungen stammelnd – von dem Aufmerksamkeit erregenden Gepiepe zu erlösen. Dafür hat sie es dann auch gleich entsperrt, so dass ich mal ins Software-Innere gucken konnte. Auf den ersten Blick war da nicht so viel neues. Allerdings hat es mich ein wenig an ein Windows-Puzzle erinnert. Viele, viele Fenster mit dem Finger sortieren darf man ja auch nicht jeden Tag. Auf jeden Fall hat das S6 ausreichend Leistung, um so ziemlich alles zu animieren.

Was sich bei meinem Galaxy S4 in der Black (Leder) Edition schon angedeutet hat, setzt Samsung jetzt konsequent um: Hightech kombiniert mit edlen Materialien. Billiges Plastik such man (zum Glück) vergebens. Das ganze Design des S6 suggeriert, dass man nicht nur irgendein Handy in den Händen hält. Nein, es ist ein Samsung Galaxy S6. Hier arbeitet Samsung sehr konsequent an seinem Image. Wobei mir auf den ersten Blick das „normale“ S6 besser gefiel als das S6 edge. Das kann aber durchaus daran liegen, dass das Handy in weiß einfach besser aussieht als die schwarze Variante. Vor allem die abgerundeten Seiten des edge bleiben bei dem schwarzen Modell total auf der Stecke. Schwarz schluckt so ziemlich jede Nuance, so dass es in weiß um einiges edler aussieht.

Innovativ ist auch das kabellose Laden mit dem standardmäßig dazugehörenden induktiven Ladeset: Drauflegen – laden lassen – fertig! Weniger geeignet scheint mit diese Variante jedoch für jüngere Galaxy-Besitzer. Das Handy während des Ladens nicht in den Händen zu halten, keine WhatsApp beantworten zu können oder nicht die neuesten Games zu zocken, ist einfach eine unlösbare Herausforderung für die Jungs und Mädels. Hier wird nach wie vor die kabelgebundene Ladevariante der Favorit zu sein.

Gewöhnungsbedürftig ist auf jeden Fall das Fehlen der Micro-SD-Card. Was bisher ein riesen Vorteil gegenüber den iPhone war, fällt mit dem neuen Modell einfach so weg. Allerdings nur auf den ersten Blick. Mit einer minimalen Speicherausstattung von 32 GB schlägt das S6 bereits viele gängige Smartphones am Markt. In der „großen“ Version legt Samsung sogar 128 GB bei. Na gut, das könnte ja fast reichen. 🙂 Wer jetzt Sorge hat, seine Kontakte bei Handywechsel jedes Mal neu eingeben zu müssen, der sei beruhigt. Die Synchronisation mit der Samsung- oder Google-Cloud sorgt hier für Abhilfe. Die Rücksicherung auf ein neues Handy ist kinderleicht. Ich hab das selbst schon ausprobiert… und für gut befunden. Wer nun absolut nicht auf deine heiß geliebte Speicherkarte verzichten will, kann natürlich auch auf externe Lösungen zurück greifen. Mit dem Leef Access microSD Kartenlesegerät lässt sich jedes Smartphone noch einmal um bis zu 64 GB erweitern. Praktisch ist es vor allem auch für Leute, die mit der Karte ständig zwischen Handy und HiFi-Anlage wechseln. 🙂 Voraussetzung ist allerdings Android 4.1 Jelly Bean oder höher.

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Leef Access microSD Kartenlesegerät

Alles in allem ist das Galaxy S6 eine sehr gute Wahl. Auch wenn der Preis – besonders für die 128 GB-Variante – recht hoch ist, so kann man dazu eigentlich nur sagen: Qualität hat ihren Preis. Ich habe mich bereits entschieden. Da ich mich allerdings weigere, Mobilfunk-Verträge anzuschließen, muss ich erst noch ein wenig Budget frei räumen. Dann klappt das auch mit dem S6… 🙂

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