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Ready 4 Departure

Ready for departure

Heute Nacht hatte ich voll den durchgeknallten Traum. Ich bin auf die Kanaren geflogen. Ok, ich gebe zu, dass ist nichts ungewöhnliches. Ungewöhnlich war allerdings, dass ich vom Geraer Flughafen aus gestartet bin. Nein, nicht die unterdimensionierte Runway 06/24 für Hobbyflieger in Leumnitz-EDAJ. Das war so ein richtig großes, schickes Terminal für ganz großen Flieger, die auch richtig Bada Bumm machen.

Gebaut irgendwo auf dem Acker zwischen Beverly-Ost und Trebnitz. Cool. Da kann man vor dem Abflug noch schnell bei Globus Bier kaufen gehen. Immerhin verlief der Sicherheits-Check besser als bei der Fraport. Und im Gegensatz zu BER geht hier überhaupt was, mitten in der Ostthüringer Provinz.

Gut geträumt, Big D. Trotzdem musste da ja wieder ein Haken sein. In Gera hat zur Zeit irgendwie alles einen Haken. Ich sitze also gerade so schön im Jet, genieße beim Pushback entspannt den Blick aufs Vorfeld und den Hain, als der Kapitän seine erste Ansage macht. Die dann auch gleich ansagt, dass wir jetzt zur Startposition in Leipzig rollen. Moment mal. Wie jetzt? Bis Schkeuditz sind das locker 75 km Rollstrecke. Noch während ich die Augen verdrehe und die Flugzeit bis Teneriffa neu kalkuliere, schwebt eine Stewardess an meine Seite. Flüstern verkündet sie mir, dass Gera sich keine eigene Startbahn leisten kann und man so lange die in Leipzig nutzen müsse. Die Stadt muss sparen. Sparen? Orrrr… ich hasse sparen. Und nein, ich bin nicht vornehm.

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