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OTZ: Erst geklaut und dann nicht bezahlt

Supermarkt OTZ

Liebe OTZ, auch Journalisten dürfen sich mal im Ausdruck vergreifen. Allerdings passiert das bei Euch recht häufig. In Eurer OTZ-Online-Ausgabe von gestern bin ich doch glatt wieder über eine Sache gestolpert, über die ich erst einmal nachdenken musste.

„Wie die Polizei mitteilte, soll ein Mann in der Zeit von 16.30 Uhr bis 16.45 Uhr gewaltsam eine Vitrine im Markt geöffnet haben. Daraus stahl er zwei Mobiltelefone und vier externe Festplatten sowie ein Navigationsgerät. Anschließend nahm er die Ware mit ohne zu bezahlen.“ (*)

Ich gehe einmal davon aus, dass dass der Typ die geklauten Teile nicht im Einkaufswagen durch die Kasse geschoben und der Kassiererin nebenbei mitgeteilt hat, dass er heute mal nicht bezahlt. Er hat sie also aus der Vitrine genommen, um sie ohne zu bezahlen mitzunehmen. Das ist doch irgendwie Sinn und Zweck einer solchen Aktion. Oder?

Vielleicht ist es ja wirklich so, dass es sich im Polizeideutsch um zwei getrennt voneinander zu behandelnde Vorgänge handelt. Aber für mich handelt es sich bei Stehlen und etwas ohne Bezahlung mitzunehmen um ein und die gleiche Sache. 🙂

Ach ja… ich plädiere übrigens für die alte, osmanische Methode: Dieben wird die Hand abgehackt. Dann würde zwar die Hälfte der Bevölkerung handlos herumlaufen, aber unser Eigentum wäre wieder um einiges sicherer. Ohne Hände ist es schwierig, Schlösser und Vitrinen zu knacken.

(*) Quelle: Onlineausgabe der Ostthüringer Zeitung vom 07.09.2016

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