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Der tägliche WordPress-Ärger

WordPress

Die Entwickler von WordPress haben in den vergangenen Jahren vieles unternommen, um WordPress zu DEM Blogsystem an sich zu machen. Und es hat sich zu einem der besten CMS entwickelt. Besonderen Wert legten die Entwickler mit den letzten Updates darauf, dass Blogger sich im Backend gut zurecht finden und ablenkungsfrei schreiben können. Deshalb ärgert es mich ohne Ende, dass sie es nach so vielen Jahren der Entwicklung nicht geschafft haben, diese hässliche Schrift im Text-Editor zu ändern. Ich habe keine Ahnung, was das für eine Schrift ist, aber ich vermute mal Times New Roman. Sie ist total out, hässlich und kein Mensch will sie mehr haben. Nur Webseiten aus der Dinosaurier-Zeit benutzen sie noch. Während alle Welt auf klare, gut lesbare Schriften ohne Serifen setzt, muss ich in WordPress mit diesem Serifen-Mist schreiben, weil mein Theme standardmäßig keine editor-style.css enthält.

Jetzt könnte man natürlich sagen: Na dann bau dir doch eine zusammen und importiere sie in WordPress. Sicher ginge das. Aber das ist nicht das eigentliche Problem. Die WordPress-Themes sind für das Frontend zuständig und WordPress selbst für das Backend. Diese Trennung sollte schon ganz klar gezogen werden, denn ansonsten gibt es nur ein riesiges Durcheinander, welches nur die eigentliche Arbeit mit dem System beeinträchtigt.

Es ist also an der Zeit, dass sich die Entwickler hier mal etwas einfallen lassen, um dem Nutzer die Möglichkeit zu geben, die Schriftart für den TinyMCE selbst festzulegen. Denn mit einer Schriftart, die man mag, lässt es sich einfach besser arbeiten. Jetzt stellen sich mir regelmäßig die Nackenhaare auf, was sich natürlich nicht sonderlich gut auf die Kreativität und mein Gemecker auswirkt. Ein gutes Gefühl, welches durch das Backend-Styling erzeugt wird, ist fast noch wichtiger als das Frontend-Styling. Denn HIER werden Inhalte erschaffen und ohne Inhalt ist jeder noch so gut gestylte Blog absolut nutzlos.

Apropos TinyMCE. Es gibt ja das Plugin TinyMCE Advanced für WordPress. Hier kann man die editor-style.css in das Theme importieren. Oder besser… konnte man. Seit der WordPress-Version 4.5 funktioniert das nicht mehr wirklich so richtig. Dann gibt es mal wieder ein Plugin-Update und siehe da, die editor-style.css wird wieder importiert. Mit dem nächsten WordPress-Update geht es dann wieder nicht mehr. So wie mit der aktuellen Version 5.5.2. Irgendwie wird man es dann langsam leid, jedes Mal alles manuell zu richten. Und dieser Serifen-Mist geht einem voll auf die Nerven.

Update: Das zweite Problem wurde inzwischen behoben. Die Schriftart kann mit TinyMCE über die importierte editor-style.css wieder geändert werden.

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